München, den 17.08.2021
Für die optimale Pflege einer Grabstätte kann je nach Standort, Bodendeckern und Blumenschmuck ein regelmäßiges Gießen unerlässlich sein. Wer eine Grabpflege bei seinem Friedhofsgärtner in Auftrag gegeben hat, muss sich darum keine Gedanken machen, da gehört das Gießen selbstverständlich dazu.
Innerhalb der Friedhofsmauern erschließen sich Besuchern grüne Oasen von einzigartigem Erholungswert. Gerade im Sommer ist der Friedhof ein beliebter Ort. Auf einer Bank im Schatten von Bäumen kann man zur Ruhe kommen und umher summenden Bienen lauschen. Der Ausblick auf ein buntes Pflanzenreich ist so vielfältig wie wohl nirgends sonst in der Stadt. Das Spektrum der Grabbepflanzung im Sommer reicht von Vanilleblumen (Heliotropium arborescens) und Zauberschnee (Euphorbia Diamond Frost) über Begonien (Begonia) und Geranien (Pelargonium) bis hin zum Flammenden Käthchen (Kalanchoe).
Friedhofsgärtner wissen genau wann es wieder nötig ist die blühenden Sommerblumen auf den Grabstätten zu gießen, damit sie dauerhaft schön bleiben.Um zu gedeihen, muss die blühende Blütenpracht vor allem in den Sommermonaten aber meist mehrmals wöchentlich gegossen werden. Gerade in der heutigen Zeit, mit zunehmend unregelmäßiger fallendem Niederschlag, wird eine zusätzliche Wasserversorgung der Grabstätten immer notwendiger. Wer eine Grabpflege bei einem Friedhofsgärtner in Bayern gebucht hat, hat das regelmäßige Gießen mit dabei. Einige Gärtnereien in Bayern bieten auch einen Gießdienst unabhänging von der Grabpflege an. Ganz besonders für ältere Menschen, denen das Schleppen der schweren Gießkannen Probleme bereitet, ist das ein hilfreiches Angebot. Manche Betriebe bieten sogar einen Urlaubsgießdienst an. Es lohnt sich also, in der Gärtnerei vor Ort nachzufragen.
Weil manchen Menschen der Gieß- und Pflegeaufwand zu groß ist, wählen sie eine „pflegefreie“ Bestattungsart. Vor einer kalten Wand zu stehen, ist jedoch meist nicht das, was die Seele braucht, wenn man einen geliebten Menschen verloren hat. Keine Bestattungsart ist persönlicher als eine bepflanzte Grabstätte. Bevor man sich für tristen Stein in Form einer Urnenwand oder Grabplatte entscheidet, lohnt es sich deshalb, ein Angebot einer Friedhofsgärnterei in der Nähe einzuholen. Meist stellt sich dann heraus, dass ein regelmäßig bepflanztes und gepflegtes Grab über die gesamte Grabnutzungsdauer günstiger ist als gedacht und auch die individuellen Wünsche umgesetzt werden können.
Wer auf Nummer sicher gehen will, weil er beispielsweise weit weg wohnt, für den bieten viele Betriebe Dauergrabpflegeverträge an. Das sind Langzeitverträge, die auch als Vorsorgevertrag abgeschlossen werden können. Das Geld wird hier treuhänderisch angelegt und abgesichert durch die TBF Treuhandgesellschaft bayerischer Friedhofsgärtner mbH. Die Grabstätten werden mindestens ein Mal im Jahr kontrolliert. Dabei wird natürlich auch darauf geachtet, dass die Grabstätten ausreichend gegossen werden.

Friedhofsgärntereien in Ihrer Nähe finden Sie unter www.dauergrabpflege-bayern.de oder unter bgv-bayern.de.

Bilder:
Bild 1 und 2: Friedhofsgärtner wissen genau wann es wieder nötig ist die blühenden Sommerblumen auf den Grabstätten zu gießen, damit sie dauerhaft schön bleiben. [Download], [Download]
Bild 3: Größere Friedhofsgärtnereien nutzen einen Gießwagen, um alle Pflegegräber rechtzeitig gießen zu können. [Download]
Bild 4: Mit transportablen Wassertanks befüllen die Gärtner ihre Gießkannen, wenn die Brunnen auf den Friedhöfen im zeitigen Frühjahr noch abgestellt sind. [Download]

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